Gear and Gadgets

Hinter jedem dieser Bilder stecken Behördengänge, Wartezeiten, Autofahrten oder Gebühren…

Die Liste wird immer schwieriger zu lesen vor lauter abgestrichenen Punkten. Je mehr Termine abgearbeitet sind, desto mehr wird der Kopf frei. Frei für das Nachdenken, WOFÜR alle diese Punkte abgearbeitet werden…

Aber philosophisch können wir wann anders werden. Jetzt ein paar handfeste Worte zu Gear und Gadgets:

Beim Gepäck bin ich mir als Deuter-Fan treu geblieben. Als Handgepäckstück habe ich mir den Deuter Gigant zugelegt, der auch quasi als ‚Laptoptasche‘ dienen soll. Hauptgepäckstück ist der Deuter Helion 80 (Trolley-Rucksack-Reisetasche-Hybrid). Dazu aber in Zukunft mehr, wenn er eingetroffen ist…

Da ich für euch auch im Ausland da sein möchte und für Mails, Skype, Blogger und allsowas nicht mein Handy missbrauchen will, musste ein Laptop her. Es ist ein Ultrabook aus (wie ich auch 😛 ) bestem Hause… Soll schließlich einige Jahre halten.

Um auf der Reise nicht an Komfortlosigkeit zu leiden, bestellt sich der Vorausdenkende ein Reisekissen. Meins ist natürlich kuschelig UND lässt sich per Klettverschluss derart am Hals fixieren, dass ein ständiges Nicken beim Einschlafen der Vergangenheit angehört. Und jetzt sagt mir bitte nicht, dass ich mich dennoch vor dem langen Flug fürchten sollte… ;D

Bei den Kreditkarten griff ich auf einen vielfach beworbenen Kunstgriff zurück.
Daraus folgt: Eine VISA-Card zum kostenlosen Abheben im Ausland und eine MasterCard zum kostenlosen Bezahlen im Ausland. 🙂

Versichert, arbeitslos gemeldet und geröngt bin ich mittlerweile auch. Habe einen schönen Nachmittag in Bremen verbracht und für letzteren Punkt dort den Radiologen besucht. Nur bekam ich den größeren Teil des Gesundheitschecks nicht an dem Tag, denn der muss bei noch einem anderen Arzt ausgestellt werden. Da ich mir den Bremer Innenstadtsverkehr nicht ein zweites Mal antun muss, habe ich mich entschlossen, den Check ‚drüben‘ zu machen. Brauche den eh‘ erst dort zum Beantragen des Working Holiday Visums.

Dokumente wie der Reisepass und der internationale Führerschein sind nicht kompliziert zu bekommen. Zumindest wenn man gut nachfragt, was alles mitzubringen ist…

Vielleicht kann dieser Post auch anderen Au Pairs/ Work-and-Travellers in der Vorbereitung nützen (auch wenn er keinerlei Anpruch auf Vollständigkeit erhebt).

Erfahrungsbericht Fahrsicherheitstraining

Am Dienstag hatte ich also mein zweites Fahrsicherheitstraining.

Es war das Intensivtraining des ADAC. Ich musste erstmal die ganze Strecke nach Hannover fahren, wo das Training stattfand. Dann sind wir nach einer kurzen Kennlernrunde schon auf das Gelände gefahren.
Wir hatten so viel Glück an dem Tag! Perfektes Wetter (bewölkt und kein Regen), einen super Gruppenleiter, eine ebenso perfekte Gruppe (8 von max. 12 Teilnehmern, 4 Frauen/ 4 Männer, Altersspanne 19-75 Jahre, 6 Autos mit ABS usw. und 2 ohne) und halt den Vorteil, dass wir das Intensivtraining gewählt hatten.

Mein guter, alter Audi 90 war eins der ‚technikfreien‘ Autos, wie unser Gruppenleiter es nannte…
Kommuniziert wurde über Funkgeräte. Meins konnte ich über ein einfaches 3,5mm-Klinke-Stecker-Stecker-Adapterkabel an mein Radio anschließen und hatte somit die Zeit über 1A-Sound. :))
Wir sind also von Modul zu Modul gefahren, wovon es einige gibt (wie Kreisbahnen, viele glatte Flächen, Offroad-Gelände, Hydraulikplatte, etc.) und die auch parallel genutzt werden. Wir hatten wahrscheinlich wegen der relativ kleinen Gruppe immer genug Zeit für Besprechungen und Theorie-Einschübe.
Mittag gab es am Buffet, was sehr lecker war. 🙂

Ich habe meinen Audi ordentlich quälen müssen… Von Vollbremsungen ohne Ende über Schlittern und Ausbrechen bis zu ganzen 360-Grad-Drehungen.
Die technikfreien Autos haben bei solchen Trainings Sonderstatus, weil die einen viel längeren Bremsweg haben, keine Spurhaltesysteme besitzen und noch viel mehr. Die meisten Leute wissen sowas aber nicht. Ich wusste es auch nicht, bis ich mein erstes Training hatte. Und mein nächstes Auto wird mit Sicherheit mehr ‚Technik‘ an Bord haben… 😀

Der O-Ton der Übungen war, dass man gefahrlos die Grenzen seines Autos kennenlernen kann, dass man Gefahren somit erkennen und vermeiden/ bewältigen kann. Besonders auf glatten Untergründen wurde geübt, da dort die meiste Gefahr lauert. Und man lernt immer wieder, wie viel nur 5km/h mehr auswirken können…

Ich empfehle ausdrücklich jedem, so ein Training zu absolvieren. Besonders Fahranfängern. Es ist das Geld allemal wert!