Erleichterung

Ich werde oft gefragt, wie es nun aussieht mit Neuseeland, Agentur und Gastfamilie. Bis vor Kurzem musste ich immer sagen, dass es noch sehr früh zum Suchen ist und da noch nichts konkretes feststeht.
Aber in den letzten Tagen habe ich einige Mails mit der Agentur ausgetauscht, wobei sich wichtige Fragen gelöst haben.

Es ist nämlich tatsächlich sehr früh zum Suchen, da die Neuseeländer spontan sind und nicht wie die guten Deutschen ein ganzes Jahr im Voraus planen…
Ich habe mich aber mittlerweile online in einem Portal für Au Pairs angemeldet. Also langsam wird es konkreter mit den Plänen, was mir sehr gefällt.

Außerdem ist am Freitag die Premiere des einen Theaterstücks über die Bühne gegangen und es gab sogar am Ende Lob vom Regisseur… Den hat er sich bis dahin immer aufgespart, wodurch der Abend noch erleichternder war als ohnehin. Nun, die stressigen Proben haben sich ausgezahlt…

Noch Bilders!

Also fuhr ich wieder mal nach Hause und wieder ging gerade die Sonne unter. Ich kam von der Theaterprobe und hatte meine Kamera auf dem Beifahrersitz liegen. Die anderen Requisiten bleiben am Spielort, denn man muss die ja nicht jeden Tag hin und her karren, wenn man sie daheim sowieso nicht nutzt…

In den letzten Tagen bin ich zu nicht sehr viel gekommen. Jeden Tag nur Arbeit und Probe. Also habe ich wenig Zeit für andere Beschäftigungen. Nun, da muss man durch. Aber bald ist es ja auch so weit und die Premiere steht an…
Zu der beschriebenen goldenen Minute des tiefsten Sonnenstandes hielt ich dann an einer neben einem Weizenfeld gelegenen Bushaltestelle und fotografierte die Szenerie, die diesem Blog einiges an Farbe hinzutun soll. (Keins der Fotos ist in irgendwelcher Weise bearbeitet;)

Mein Favorit.

Babysitterkurs

Ich bin jetzt ein qualifizierter Babysitter! 😀

Der Kurs war in 2 Teile geteilt. Am ersten Tag wurde über die rechtliche Seite geredet. Was man beim Babysitten beachten muss (Privatsphäre, Versicherungsschutz, Rechte…), wie das mit der Aufsichtspflicht ist und einiges mehr. Gerade die Aufsichtspflicht ist ein Schlüsselthema… Denn man trägt dabei eine unglaublich große Verantwortung.

Wir waren 14 Leute, 11 Mädls und 3 Jungs. Außer mir im Alter von 14-16 Jahren. Es war eine echt angenehme Gruppe. Auch wenn manche meinen nicht ihnen angepassten Sprachstil nicht ganz akzeptieren wollten. Aber das liegt wahrscheinlich am Altersunterschied. 😀

Am zweiten Tag haben wir dann die praktischeren Themen behandelt.
Von Beschäftigungsideen über Verhalten bei Krankheits- und Unfällen, kindersicherer Wohnungseinrichtung, Zubereitung von Mahlzeiten für Kinder (ja, wir haben Brei gemacht UND gegessen), Tipps zum Bewerben als Babysitter bis zu einer Einheit zum Baden eines Säuglings. Es war SO viel Interessantes dabei! Echt wertvoll!

Und der Kurs hat mich nur noch neugieriger gemacht!
Ich möchte mich auf jeden Fall nach mehr Kursen umsehen. Einerseits weil es mich erstklassig auf die Zeit als Au Pair vorbereitet und andererseits weil es mich fasziniert! Gerade Säuglingspflege ist ja eine Sache, die einen als Au Pair viel attraktiver für die Eltern macht. Denn es gibt sicher viele Familien, bei denen es einen Säugling zu betreuen gibt. Und es ist außerdem wahrscheinlich eine der schönsten Sachen, die es nur auf Erden gibt.

Erste Hilfe am Kind zum Beispiel ist auch ein nützlicher Kurs. Werde mich mal umsehen. Und ihr bekommt Bescheid. 😉 Wenn ihr Tipps für Kurse habt, immer raus damit. 🙂

UND der Kindergarten in dem der Kurs stattfand! Der hat mich SO umgehauen!! Ich muss nicht viel aufzählen. Nur dass er ein Wasserbett im Schlafraum hat!!! *O_O* 😀

Erfahrungsbericht Fahrsicherheitstraining

Am Dienstag hatte ich also mein zweites Fahrsicherheitstraining.

Es war das Intensivtraining des ADAC. Ich musste erstmal die ganze Strecke nach Hannover fahren, wo das Training stattfand. Dann sind wir nach einer kurzen Kennlernrunde schon auf das Gelände gefahren.
Wir hatten so viel Glück an dem Tag! Perfektes Wetter (bewölkt und kein Regen), einen super Gruppenleiter, eine ebenso perfekte Gruppe (8 von max. 12 Teilnehmern, 4 Frauen/ 4 Männer, Altersspanne 19-75 Jahre, 6 Autos mit ABS usw. und 2 ohne) und halt den Vorteil, dass wir das Intensivtraining gewählt hatten.

Mein guter, alter Audi 90 war eins der ‚technikfreien‘ Autos, wie unser Gruppenleiter es nannte…
Kommuniziert wurde über Funkgeräte. Meins konnte ich über ein einfaches 3,5mm-Klinke-Stecker-Stecker-Adapterkabel an mein Radio anschließen und hatte somit die Zeit über 1A-Sound. :))
Wir sind also von Modul zu Modul gefahren, wovon es einige gibt (wie Kreisbahnen, viele glatte Flächen, Offroad-Gelände, Hydraulikplatte, etc.) und die auch parallel genutzt werden. Wir hatten wahrscheinlich wegen der relativ kleinen Gruppe immer genug Zeit für Besprechungen und Theorie-Einschübe.
Mittag gab es am Buffet, was sehr lecker war. 🙂

Ich habe meinen Audi ordentlich quälen müssen… Von Vollbremsungen ohne Ende über Schlittern und Ausbrechen bis zu ganzen 360-Grad-Drehungen.
Die technikfreien Autos haben bei solchen Trainings Sonderstatus, weil die einen viel längeren Bremsweg haben, keine Spurhaltesysteme besitzen und noch viel mehr. Die meisten Leute wissen sowas aber nicht. Ich wusste es auch nicht, bis ich mein erstes Training hatte. Und mein nächstes Auto wird mit Sicherheit mehr ‚Technik‘ an Bord haben… 😀

Der O-Ton der Übungen war, dass man gefahrlos die Grenzen seines Autos kennenlernen kann, dass man Gefahren somit erkennen und vermeiden/ bewältigen kann. Besonders auf glatten Untergründen wurde geübt, da dort die meiste Gefahr lauert. Und man lernt immer wieder, wie viel nur 5km/h mehr auswirken können…

Ich empfehle ausdrücklich jedem, so ein Training zu absolvieren. Besonders Fahranfängern. Es ist das Geld allemal wert!

Außerdem

Jetzt kommt Schwung in mein Leben.

Habe gerade etwas aus alten Fotoalben (ja, so etwas existiert tatsächlich noch) abfotografiert und daraus nun ganz exklusiv ein nicht mehr ganz aktuelles Bild von mir, das ihr immer wieder ansehen könnt solange ihr diesen Beitrag zuende lest: 😉
Habe außerdem einen Babysitterkurs in der Gegend gebucht. Bin mal gespannt darauf und hoffe dass er mir gut was bringt für die Zukunft… 🙂
Außerdem habe ich endlich den (2 Jahre gültigen) Gutschein für ein Fahrsicherheitstraining vom ADAC umgesetzt. Den habe ich seit ich 18 bin rumliegen und der läuft im Juni aus. Also habe ich Anfang Mai ein Intensivtraining mit meinem Audi. Mal wieder was auf den letzten Drücker… 😀
Außerdem war der Verbandswechsel nicht schlimm. Und jetzt darf ich die nächsten Wochen zu Hause bleiben und 2x täglich die daumendicke, 1cm tiefe Wunde ausduschen. Ein Glück tut das nicht weh… Morgen wird dann entschieden, wann die Fäden gezogen werden können.
Habe mir außer der neuen Termine und der sonstigen Projekte (Bücher lesen, Rollen lernen, Hörbücher konsumieren, ein besserer Mensch werden, kochen backen putzen waschen lernen) und gesund zu werden nicht viel weiter vorgenommen für die nächste Zeit daheim…
Außerdem bin ich seit wenigen Tagen Mitglied im Club der Randlosträger. B)
Außerdem scheint die Sonne und es gibt nicht mehr viel Erwähnenswertes zu berichten. Habt einen schönen Tag!

Mein erster Krankenhausaufenthalt

Jetzt sitze ich daheim, wieder auf meinem tollen Chefsessel, wieder vor`m PC, wieder ungemütlich am Steißbein.
Aber das liegt jetzt weniger an der Fistel, sondern am Verband. Also an diesem dicken, puscheligen Aufkleber auf der Stelle.
Hatte gestern morgens also meinen OP-Termin. Kam in’s Krankenhaus, durfte mich bis auf das OP-Outfit ausziehen und hinlegen, bekam noch so eine gewisse Beruhigungstablette, das Gebiet der Operation wurde äußerst großflächig enthaart, ich schlief ein, eine Schwester weckte mich kurz zwecks Essenswünschen, ich schlief wieder ein und dann wurde ich zum OP gerollt.
Voll cool insgesamt; man wird im Bett liegend dahingekarrt, einem ist (wahrscheinlich durch die ominöse Tablette) so ziemlich alles ganz herzlich recht und alle Krankenschwestern sind super nett und freundlich.
Braunüle eingesetzt, zum OP-Tisch gefahren und da an den Tropf gehängt, keine Klagen, alles super. War schon super benebelt und habe die Leute wahrscheinlich viel Sachen gefragt und sowas… Auf jeden Fall kam dann ‚das coole Zeug‘, die Narkose.
Juuuunge, wie das abging! Dir wird bisschen übel, dann auf einmal heiß, dir wird die Definition des Wortes Vollrausch ‚klar‘, bisschen gejauchzt und schon wache ich aus herrlichen Träumen auf und werde mitsamt Bett auf’s Zimmer gebracht. Musste allen sofort erzählen, wie cool die Narkose doch ist und dass es mir vooolle gut geht und so. Dann war ich doch leicht müde und habe geschlafen, bis ich wieder klarer wurde.

Das Bett war erste Sahne, vollends verstellbar, Essen gab es reichlich, ich hatte nur einen (sehr gesprächigen, aber netten) Nachbarn im Zimmer und von meinen 4 Büchern, 2 Theaterrollen und 3 runtergeladenen Hörbüchern konnte ich nur die eine Rolle markieren und auch nur 2 Hörbücher hören. Und viieeel mit meinem Nachbarn quatschen…
Nun, in gut 24 Stunden schafft man auch nicht alle Welt, aber von der Sicht aus hat es sich gelohnt… 🙂

Auf jeden Fall kann ich jetzt sagen, ich war im Krankenhaus und habe eine OP gehabt und so ziemlich alles genossen. 😀
Nur auf den Verbandswechsel morgen freue ich mich nicht ganz so sehr…

P.S.: Habt ihr gemerkt? Keine Rede von der Operation selbst. 😀 Davon habe ich nämlich gar nichts, ja noch nicht einmal Schmerzen mitbekommen… 😉