Retrospektive Teil 4

Als der Sommer das Land in Licht und Wärme tauchte, waren ein paar mehr Ausflüge an der Reihe.

Einmal mehr besuchte ich meine Freunde im Süden und wir sollten so manche Abenteuer erleben! Sowohl kulinarischer, als auch sprichwörtlicher Art.

Eines Tages, nach einem üppigen Frühstücksmahl, entschieden wir uns für einen ‚Lost Place‘. Dort haben wir nicht nur begeistert erkundet und gestreunt, sondern auch eine Wasserpistolen-Schlacht organisiert. Das verhalf uns zur Erleichterung der Sommerhitze, zur Hitze des Gefechts und zu ein paar coolen Erlebnissen, als wir durch leere Hallen und längst verlassene Arbeitsplätze liefen.

Dann hatten wir noch viel Zeit zum Ausspannen und nun..ein wenig auch zum Arbeiten. 😀

Aber ich bin nicht nur bei den lieben Freunden geblieben, sondern dazu noch für ein paar Tage nach München gereist. Dort gab es, als netten Kontrast, ein paar etwas noblere Sehenswürdigkeiten zu bestaunen. Vom Olympiaturm aus hat man einige sehr interessante Perspektiven, musste ich feststellen.

Zurück daheim hatte ich die Möglichkeit, das nah gelegene Moor in seiner Pracht einzufangen. Wenn die Sonne tief steht ist das ein toller Ort zum Umherwandeln.

Retrospektive Teil 3

Wenn ich mir so die Themen für meinen Rückbick ansehe, scheinen es fast ausschließlich Ausflüge zu sein über die ich berichte.
Das kann jetzt drei Dinge bedeuten: Entweder dass mein Leben daheim nicht fotogen ist oder stinklangweilig. Oder dass ich meine Kamera nur zu Ausflügen in die Hand nehme.

Das lässt mich weiterdenken: Was macht ein Leben denn interessant und aufregend? Sind es die Ausflüge? Sind es die Sachen, die man anderen vorweisen kann?
Gibt es Dinge die sich nicht so einfach zeigen lassen? Dinge die sich womöglich gar nicht in Bilder einfangen lassen?

Ich bin überzeugt dass da etwas ist, was über Fotos und Berichte hinausgeht. Da sind Geschichten. Erlebnisse. Abenteuer.
Man wird geformt, beeinflusst und bereichert durch diese Zeit.

Und der Grund, warum das Erlebte immer schön war ist, dass ich nie alleine war. Es gab Menschen. Gefährten. Freunde. Und ich möchte keinen einzigen missen.

So zog der Sommer ins Land und Oh! war das eine wundervolle Zeit. Kennt ihr den idyllischen ‚Tag am See‘? Den hatten wir. Etwas Campen, etwas Wasser, etwas Musik, etwas Sonne, etwas Spazieren und viel Spaß dabei!

München habe ich zum ersten Mal besucht. Es war eine zweigeteilte Reise, teils in der Stadt und teils auf einem Mittelalterfestival angesiedelt. Mein Kumpel und ich hatten eine super Zeit, das steht fest.

Große Teile meines Lebens drehen sich um meinen Arbeitsplatz. Und es ist immer toll dort, nie aussichtslos oder traurig. An manchen Tagen treffen wir uns jedoch nicht um der alltäglichen Arbeit Willen, sondern um die Zeit etwas lockerer zu verbringen. Und darin sind wir ziemlich gut! Dieses Mal entschieden wir uns für eine Kanutour. Und gerade als wir das Paddeln Arbeit nennen wollten, erreichten wir schon den Campingplatz. Auf uns warteten Speis‘ und Trank und eine lange Nacht, die uns meiner Meinung nach alle etwas näher gebracht hat.

Retrospektive Teil 2

Wenn ich so zurückblicke, habe ich letztes Jahr wohl jede Ecke Deutschlands und sogar ein wenig von Europa abklappern wollen.

Und wie sollte man ein Jahr besser starten, als Skifahren zu gehen? Teils Geschäftsreise, teils Ski-Abenteuer, wir hatten eine schwungvolle Zeit in den Dolomiten!

Um Ostern herum habe ich ein paar Bilder von der nordwestlichen Küste und auch den Niederlanden zurückgebracht. Ein eindrucksvoller Trip!

Etwas später hatte ich die Möglichkeit, unsere deutsche Hauptstadt zu besuchen und viel über ihre Geschichte zu erfahren. Alt und mit vielen bedeutungsvollen Orten bleibt sie mir in Erinnerung.

Der erste Teil des Jahres war schon voller Erlebnisse und ich erinnere mich gern zurück!
Hauptbestandteil der besten Momente sind die Menschen. Das gibt gibt dem Nachsinnen über ‚die alten Zeiten‘ eine gewisse Würze.

Retrospektive Teil 1

Sobald wir aus Dänemark zurück waren, ihr erinnert euch oder schaut nach dem wohltuenden Beitrag, wurde es Zeit für die Bühne.

Es sollte erstmal das letzte Stück gewesen sein, da ich mich auf die Ausbildung konzentrieren wollte. Denn die Bühne fordert das ihre und ich hatte andere Prioritäten. Aber niemand kann sagen ich hätte es nicht genossen! In der Tat habe ich ein paar Komfortzonen dafür verlassen.

Gewisse persönliche Pflegeaspekte habe ich zugunsten des verlorenen, wiedergekehrten und immer noch geliebten Sohnes aufgegeben. Aus einem Wal geschnitten, voll von Weisheit und grausigem Weltbild, unerschrocken und verrückt, kam er püntklich zum Ende der Welt nach Hause. Ein lustiges, kraftvolles und schräges Stück war das. Und nicht zuletzt dem tollen Ensemble geschuldet. Und fürchtet euch nicht: Ich möchte wieder hingehen. Die schwarzen Bretter beehren und einmal wieder in eine andere Haut schlüpfen.

Kurz bevor das Jahr zum Ende kam, gab es noch zwei Highlights: Den Herbst in all seiner Pracht. Warum ich diese Jahreszeit erwähne? Weil ich da an ein-zwei Tagen Bilder gemacht habe. Aber ich behaupte, etwas vom Kern der Stimmung eingefangen zu haben.

Das andere Highlight war die Entdeckung einer neuen Plattform. In einem Netzwerk das schon lange über das rein bildliche Format hinaus ist, habe ich meine besten Bilder nebst stimmungsgefüllten Beschreibungen und kitschigen Hashtags zu posten angefangen. Und das macht Spaß, schaut rein.

Nachholbedarf

Langes Schweigen ist schwer zu brechen.

So ein Schweigen haben wir hier erlebt.

Aber das ist nun vorüber.

Ich habe mein Leben eher still und strebsam gestaltet. Wie ihr wisst, habe ich nach der großen Reise eine Ausbildung angefangen. Das war mein mittelfristiger Plan. Bis er vollendet war. Mein Leben hat sich ein weiteres Mal verändert. Ich glaube, ich habe mich weiterentwickelt.

Bis zu diesen Tagen war es ein solider Trott, im Grunde. Aber nun heben sich die Winde und das Wasser weitet sich.

Alle Philosophie mal beiseite (Zwillinge sollten Phil(lip(pa)) und Sophie genannt werden. Dann kann man einfach nach Philosophie rufen.), denn die vergangene Zeit war nicht ohne Wunder und Freude. Die vielen Monate des Schweigens waren nicht still.
Ehrlich gesagt waren sie gefüllt mit Freunden, Errungenschaften und Liebe.

In einer Art Rückblick möchte ich euch davon berichten. Es könnte eine kleine Reihe von gesammelten Leckerbissen werden.

Also bleibt dran und werden Zeugen von ‚Sir Oliver Evolves‘!