Ein Wochenende in Hamburg mit den großartigsten Attraktionen. Das sollte es sein.
 
Der festgelegte Termin dafür fiel auf das Wochenende nach der ersten Ausbildungswoche. Dieselbe war ein Highlight für sich, das viel Lust auf das kommende Arbeitsleben machte.
 
Nachdem wir uns getroffen hatten mit meiner guten Freundin Christina, ging es los mit dem Zug.
Wir rechneten nicht mit den Tücken und Lücken des deutschen Bahnnetzes und nach einer chaotischen Odyssee über 6 Stunden kamen wir  an. Glücklicherweise war unser Airbnb-Gastgeber mehr als kulant und so endete der Tag gut nach all dem ungewollten Abenteuer.

Anfangs war noch alles sonnig…

Unser Programm sah 3 Hauptattraktionen vor: ‚Dialog im Dunkeln‘, ‚König der Löwen‘ und das ‚Hamburg Dungeon‘. Wir begaben uns also mehr oder weniger ausgeschlafen in die Speicherstadt und erlebten einen Dialog im Dunkeln.

Nur zu empfehlen!

Um nicht zu viel vorweg zu nehmen: Dialog im Dunkeln ist eine sehr sehr gut gemachte Blindenführung. Malerisch gesagt, lernt man die Welt mit anderen Augen zu sehen.

Neben historischen Gebäuden ist Hamburg architektonisch vielseitig.

Kaffee trinken: CHECK

Was mich als Musikbegeisterten immer beeindruckt, ist die Elbphilharmonie.

Am Abend war es Zeit für das Musical. Egal welchen Preis man zahlt, man kann nicht enttäuscht werden. Eine perfekte Show mit einem nicht ästhetischer vorstellbarem Bühnenbild und musikalischer Brillanz, die meine emotionale Empfänglichkeit in ungeahnte Höhen trieb.

 

 

Bevor wir kaum ausgeschlafen am nächsten Morgen wieder die Speicherstadt aufsuchten um Hamburgs dunklere Geschichte eindrücklich zu erleben, machten wir uns auf zu einer weiteren Hamburger Tradition: Dem Fischmarkt.
Marktschreier, Schnäppchenjäger, Touristen (so wie wir) und echte Hamburger formen ein buntes und manchmal etwas enges Treiben.

 

 

Die Speicherstadt ist ein unglaubliches Bauwerk, besonders wenn man aus Neuseeland wiederkommt und man sich an nichts vergleichbares erinnern kann…

 

 

 

 

Im Hamburg Dungeon lernten wir, weniger mit Grusel als mit unterhaltsamen Episoden, die unliebsameren Kapitel Hamburgs kennen. Vielleicht heuere ich irgendwann dort mal an und setze meine Schauspielkunst zum Schrecken und Wissenserwerb anderer ein… 😀

Nach einem kurzen, aber sehr aufregenden Wochenende setzten wir uns dann in den Zug und wurden ein weiteres Mal nicht enttäsucht. Diesmal waren es eine Masse Fußballfans, welche die Bahn nicht unterzubringen vermochte. So gestaltete sich die Rückreise mehr stehend als sitzend nicht gerade einfach, aber wir kamen an. Und das zählt doch einiges. 😉

Zurück auf Arbeit hat man dann ein paar Erinnerungen mehr, die einem neben CSS und HTML im Kopf herumgeistern können. Bewegte Wochen sind das, aber es wird nicht langweilig… Hauptsache! 😀